Schriftgröße:

  • A A A
  • LF Nachlese 2./3.11.

    Veröffentlicht am 5 November 2009 von: Greta Adolf-Wiesner
    in Lichtfluss Nachlese

    Spirit spricht davon, dass wir in einer neuen Wahrnehmung geschult werden, in der Fähigkeit hinter die Ereignisse zu schauen und dadurch zu erkennen, in welcher Weise Ereignisse dienen bzw. aus welcher Wurzel sie kommen.
    Viele lichtvolle Strömungen bündeln sich nun und stehen uns in ihrer Vielfalt UND Einheit zur Verfügung. Immer wieder wird auf die Wichtigkeit des „Lichtatems“ hingewiesen:
    Ausatmen, alles gehen lassen
    Einatmen, sich im Licht ausdehnen.
    Eine weitere Aussage von Spirit bezieht sich darauf, dass wir nun immer mehr lernen unsere Gefühle zu kultivieren und in die Lage kommen, kraftvolle, wohlwollende, liebevolle Gefühle in uns zu „halten“ und nicht mehr zwischen den Polen von gut und schlecht hin- und herpendeln. Die Liebe in uns hat kein Gegenteil.
    Wie immer wird das Geld über den Ausdruck der Dankbarkeit angehoben.

    Fülle sein und Fülle fließen lassen, Fülle teilen

    Wenn wir beginnen die Fülle (die wir im Inneren sind) im Außen anzuziehen, dann ist es wichtig, diese Fülle „überfließen“ zu lassen und sie zu teilen. Sie zu halten dient nicht. Ob dieses Teilen im Geistigen oder Materiellen stattfindet ist gleichwertig. Das was in reichem Ausmaß angezogen wird, darf einfach weiter ins Umfeld fließen. Damit werden wir zu einem „Kanal“, wir nehmen, was für uns gut ist und teilen es gleichzeitig mit den anderen. Das Umfeld beginnt Ausdruck dieser Fülle zu werden, in dem Ausmaß wie die Fülle geteilt und angenommen wird.

    Sehnsucht

    Sich sehnen kann ein Ausdruck einer wichtigen Ausrichtung sein und uns zu dem ziehen, was wir wollen. Sie kann aber auch Ausdruck eines ewig schmerzlichen Gefühls bleiben, dass keine Erfüllung findet, weil wir im Außen erwarten, was wir eigentlich im Inneren zu finden ist.

    Verantwortung abschieben

    Im Außen ändert sich nur das, was wir im Inneren bereit sind anzuerkennen und als Gedanke und Gefühl aufrechtzuerhalten. Das Außen ist nicht die Hilfe, es ist der Ausdruck dessen, was wir im Innersten sind. Wenn wir etwas WOLLEN, dann müssen wir es in uns wollen und dafür Verantwortung übernehmen. Das Außen ist lediglich das „Movie“, das aufgrund unseres Skripts im Außen erscheint.  Verwandlung geschieht im Inneren.

    Erinnerung an die Dankbarkeit

    Alles wofür wir danken und wofür wir immer wieder danken hat die Tendenz sich im Außen zu erfüllen. Dankbarkeit ist der Generalschlüssel zum Himmelreich.

    Dem anderen dienen

    Innere Klärung und Reinigung darüber erfahren, dass wir dem anderen dienen.
    Viele Religionen haben diesen Ansatz – liebe deinen Nächsten wie dich selbst, eigentlich müssten wir sagen: Liebe Deinen Nächsten ALS Dich SELBST.
    Solange wir aber das Innere nicht gewandelt haben, werden wir nur noch mehr von dem im Außen finden, was wir nicht wollen.
    Wenn im Inneren nur mehr Gedanken der Fülle, der Schönheit, der Heiterkeit, der Harmonie sind, dann wird diese Welt unsere Gedanken und Gefühle reflektieren und der Bedarf an „Dienen“ wird vergangen sein zugunsten der Freude zu  „feiern und zu kreieren.“

    Geld und Ungerechtigkeit

    Wir beklagen die ungerechte Verteilung von Geld, die Kluft die zwischen arm und reich und begreifen wie sooft nicht, dass wir mit eben diesen Gedanken immer wieder dazu beitragen, dass genau dieser Zustand erhalten wird. Denn jede Klage über Ungerechtigkeit, jede Beschwerde, stärkt eben diese Ungerechtigkeit.
    Den Gedanken zu pflegen, dass genug für alle da ist, dass jedes lebende Wesen genug hat, trägt nicht nur zu einer Stärkung des Feldes bei sondern wird unser Handeln und das der anderen nachhaltig verändern.
    Gedanken erschaffen Realität – nicht nur irgendeine Realität, sondern „unsere“ Realität.
    Freudvolles Teilen kommt aus der Fülle, Mangelgedanken helfen nicht, denn wer im Mangel denkt, ist im Mangel und hat nichts zu geben.

    Wunder

    Spirit erinnert uns daran, dass es intelligent ist an Wunder zu glauben (sie innerlich zu wissen). Alles was wir für möglich halten, kann für uns in Erscheinung treten.
    Daher empfiehlt es sich die eigenen Gedanken soweit auszudehnen, wie es im Augenblick möglich ist. Wer nicht an Wunder glaubt, für den geschehen sie auch nicht.

    Eine Till-Eulenspiegel-Geschichte

    Kennt ihr diese Geschichte vom Eulenspiegel?– immer wenn er den Berg hinunterging war er sehr traurig, weil er daran dachte, dass es auf der anderen Seite wieder hoch ging.
    Wenn er hingegen hinauf ging war er sehr fröhlich weil er daran dachte, dass es auf der anderen Seite wieder hinunter ging.
    …das was wir gerade haben ist nicht genug, wie sehnen uns nach dem was wir gerade nicht haben, wenn wir hingegen das haben, wonach wir uns gesehnt haben, sehnen wir uns nach dem anderen.
    Wer erkennt sich wieder??
    Und nun Euch allen einen wunderbaren Tag, genießt die kühle Luft, den Nebel überm Bach, die ersten Schneeflocken, die letzten Regentropfen.
    Greta