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    Veröffentlicht am 9 November 2009 von: Greta Adolf-Wiesner
    in Lichtfluss Nachlese

    Spirit streicht zwei Punkt heraus:
    Authentische Kommunikation, damit ist gemeint, sich wahrhaftig seinen Gefühlen gemäß auszudrücken und keinen Tratsch, keine Wertung über dritte auszudrücken. Eine gute Überprüfung: Kannst Du all das was Du über den anderen denkst auch laut ausdrücken? Würdest Du das, was Du über den anderen sagst auch sagen, wenn er anwesend ist?Wie läuft Deine Kommunikation in den Pausen von Lichtfluss?
    Wir werden weiter darin geschult, hinter die Ereignisse zu sehen, unsere Wahrnehmung zu erneuern und zu erweitern. Der Blick sieht nicht nur mehr die Wirkung im Außen sondern die Ursache dieser Wirkung, die gesetzt wurde.
    Spirit weist auch darauf hin, dass dies eine Zeit ist, wo wir besonders gut bei uns bleiben dürfen, da sich derzeit kollektive Energien zur Entladung vorbereiten.

    Verzicht auf alte Kommunikation

    Wer jederzeit ohne Wertung und mit Mitgefühl, Frieden und Harmonie in der Welt sein kann, wird überall stattfinden können, ohne aus seiner Mitte zu fallen und damit ein Licht in der Welt sein.
    So wie es ausschaut, sind wir aber gerade mittendrin dies zu lernen und Wertung, Tratsch, Urteile lauern in jedem konditionierten Verstand. Auf diese Form der Kommunikation zu verzichten ist hilfreich.

    Nicht das eigene Leben für andere „opfern“

    Viele Menschen könnten für dich wissen, was für dich gut ist, wie Du leben sollst, wie sie „dich haben wollen“, wie Du sein sollst.
    Wenn Du anderen und ihren Vorstellungen über Dein Leben Raum gibst, dann wird Dein Leben eng, denn Du hast dann keinen Platz mehr für Dich und das führt zu Ablehnung und Groll. Das kann soweit gehen, dass Du Deinen Platz ganz dem anderen überlässt und dann wird von Dir nichts mehr übrig bleiben.
    Umgekehrt funktioniert das natürlich auch: Du könntest für den anderen wissen, wie er sein Leben leben soll, dann würdest Du in seinem Leben zuviel Raum einnehmen.
    Das ist nicht damit zu verwechseln, dass es allgemeingültige kosmische Gesetze gibt, die für jeden wirken und deren Kenntnis segensreich für jedes Leben ist. Dieses Wissen mit anderen zu teilen, ist hilfreich und unterstützend, doch auch hier gilt: nur wenn der andere bittet und dankt und es auch will.

    Der scheinbare Gegensatz von Frei Sein und Beziehung leben

    Kann man frei sein und in einer Beziehung geborgen sein? Ist es nicht vielmehr so, dass Bezogensein darauf abzielt, dass wir Teile unserer Freiheit aufgeben? Beziehung ist eine gemeinsame Wahl, statt etwas aufzugeben haben wir die Möglichkeit gemeinsam zu kreieren und aus dem Ich und dem Du ein WIR zu kreieren, dass das ICH und das DU übersteigt.
    Sehr häufig laufen aber Beziehungen so, dass sich ein Partner anpasst oder fordert und Beziehung dann mit Opfer verbunden ist.
    Das essentielle Gefühl von FREI-SEIN ist eine Grundqualität einer erwachten Beziehung.
    In Abwesenheit dieses Freiseins wird jede Beziehung früher oder später zur Gefangenschaft.
    Freisein bedeutet Abwesenheit negativer Gedanken und Unglück.

    Krankheit als Regulativ

    Krankheit dient öfter mal als Möglichkeit aus Lebensbedingungen auszusteigen, die nicht förderlich sind. Wenn wir uns kein offizielles NEIN erlauben (oder erlauben können, weil das System dafür keinerlei Empfangsbereitschaft hat) so delegieren wir das an den Körper und der drückt das aus (wie der Körper immer ausdrückt, was wir wirklich denken). Krank sein ist erlaubt, für Krankheit gibt es offiziellen „proof“, dem kann nicht widersprochen werden. Dafür haben wir auch Systeme entwickelt, die drauf reagieren, wir dürfen eine Auszeit nehmen, oder wenn es uns gar nicht mehr freut, diese Welt verlassen. Wenn wir uns bewusst sind, dass Krankheit auch als Regulativ dienen kann,  dann können wir auch damit umgehen und wir nehmen sie als das was sie ist und bleiben mit uns verbunden. Sobald wir stark genug geworden sind, unsere Lebensbedingungen zu verwandeln, darf auch Krankheit wieder gehen.

    Über die Angst zu versagen und das Lernen über die Freude.

    Immer wieder beschuldigen sich Menschen als Versager, wenn nicht eintritt, worum sie gebeten haben. Sie vergessen dabei, dass es egal ist, ob sie sich selbst oder jemand anderen beschuldigen, denn in jedem Fall wirkt die  SCHULD. Wer sich schuldig fühlt, hat noch nicht verstanden, worum es wirklich geht. Es gibt kein richtig, es gibt kein falsch, es gibt daher auch kein Versagen und keinen Sieg – doch es gibt das Grundrecht auf Heilsein und Glück. Wir können jederzeit ausgerichtet bleiben auf ein Leben in Freude. So wie steter Tropfen den Stein höhlt, wird die Wirkung dieser Gedanken nicht ausbleiben. Da wir tausende Jahre hinter uns haben, wo Glück als etwas gesehen wurde, was – wenn überhaupt – nur in Momenten auftritt aber keineswegs von Dauer ist, glauben viele Menschen nicht an Freude und Glück. Außerdem verwechseln sie beständig Hingabe mit dem „kleinen Ich“ und denken, sie müssten tun, machen, sich anstrengen etc.
    Der tief verwurzelte Glaube, dass wir nicht verdienen, dass es uns gut geht oder das es nicht möglich ist, dass es uns gut geht hat Wirkung und hält den Kreislauf von negativer Bestätigung und negativen Glaubenssätzen am laufen.
    Dankbar zu allem zu blicken, was uns heute bereits zur Verfügung steht, alles anzuerkennen, was der Mensch an Wunderbarem hervorgebracht hat, tut gut. Keiner von uns lässt sich heute die Zähne beim Schmied ziehen und geht zu Fuß nach New York. Was heute gut ist, ist morgen bereits Geschichte. Unsere Möglichkeiten gehen WEIT über das hinaus, was uns derzeit zugestehen. Um das Leiden  in der Welt zu beenden, braucht es den unerschütterlichen Glauben an eine Freude, die kein Gegenteil hat und das Loslassen aller Wertung, vor allem aller Wertung uns Selbst gegenüber.

    …..also weiter üben …………

    viel Freude

    Greta