Anstelle einer Nachlese
Liebe Freunde,
Energie folgt der Aufmerksamkeit und Materie folgt dem Geist – besser gesagt: Materie ist verwirklichter Geist.
Wir müssen uns also nicht auf Veränderungen in der Materie ausrichten, wir „müssen“ unseren Geist klären und im Geiste das wollen, was wir dann im Außen erfahren und genießen wollen.
Es nützt nichts, dies und jenes zu wollen, wenn die Gedanken immer noch wertend das kritisieren, was sich derzeit im Leben zeigt.
Ich meine nicht, dass wir nicht mal einfach ein Recht drauf haben uns „auszuschimpfen“ und Dampf abzulassen, das ist sicher wichtig und dient der psychischen Hygiene , (wir reinigen ja auch unsere Wohnungen und unsere Schreibtische…) aber es hat keinerlei Effekt die alten Gedanken zu denken und zu erwarten, dass das Neue geschieht. Alte Gedanken, Wertung und Urteil bringt nichts anderes hervor, als das, was Du schon kennst.
Manchmal schreiben mir Menschen Mails wo ich mich nur wundern kann, wie hilflos sie in der Welt stehen. Sie wollen Neues und sind ständig auf der Flucht. Sie wollen Neues und kritisieren das Alte auf Teufel komm raus. Sie sind nicht bereit daran zu glauben, dass ihre Gedanken Wirkung haben, denken ständig das alte Zeugs, fürchten sich danach natürlich und wundern sich wenn nichts Neues passiert. Dann geben sie gerne die Verantwortung ab und meinen, der Himmel wäre schuld an ihrem Leid. Aber der Himmel kann an nichts schuld sein, weil der Himmel gar nicht weiß, was Schuld ist.
Sich zurückzuziehen, der lauten Stimme der Welt keinen Raum mehr einräumen, in die Stille gehen, sich ordnenden, liebevollen Gedanken hingeben, Lichtübungen machen und ausgerichtet bleiben, das ist wichtig – vor etwas davonlaufen hilft nicht, vor allem, es geht gar nicht. Du musst erkennen, DASS DU DEN UNTERSCHIED machst, sonst niemand. Wenn Du es nicht verkörpern willst, dann geschieht es eben nicht.
Mach einmal folgendes Gedankenexperiment:
Sei bereit Deine Verkörperung als eindeutigen Ausdruck dessen anzuerkennen, was Du in Gedanken hervorgerufen hast.
Wenn Dir also etwas an Dir nicht passt, übernimm die Verantwortung dafür. Spüre nach, welche Gedanken, welche Haltung das hervorgerufen hat, was Dir nicht gefällt.
Entscheide Dich dafür, Deine Haltung zu verändern und spüre nach, wie sich Deine materielle Welt verändern wird, wenn Du eine neue Haltung einnimmst.
Geh davon aus, dass Du ein kraftvolles, mächtiges Wesen bist und Wirkung hervorbringst.
FÜR DICH und natürlich auch für andere. Doch BEGINNE BEI DIR.
Erlaube Dir diese Veränderung in einer Art von Zeitraffer zu erleben und schau hin zu der Welt, die dann für dich existiert. Spüre die Süße, die Schönheit, die darin liegt.
Ist es nicht großartig? Sieh dich als harmonischen, freien, liebevollen, verständnisvollen, großzügigen, kraftvollen, wirksamen, lustvollen, humorvollen Geist und Menschen.
Alles, was wir direkt im Körper erfahren ist uns ganz nahe, denn es ist dieser Körper, mit dem wir ständig sind. Wenn uns etwas wehtut, spüren wir es ganz direkt, wenn wir uns wohlfühlen, spüren wir es auch ganz direkt. Alles andere ist schon ein Stückchen weiter von uns entfernt. Daher ist gerade unser Körper erster Ausdruck unserer Gedanken und Gefühle. Es ist also daher nicht nur legitim sondern klug, jene Gedanken und Gefühle zu überprüfen, die wir mit dem Körper verbinden.
Da die Materie dem Geist folgt, ist es wichtig, den geistigen Wandel voranzutreiben.
Das bedeutet: positive, klare, liebevolle Gedanken zu Dir, zu anderen, zur Welt. Ständige spirituelle Hygiene (die Zähne putzt du auch täglich), loslassen von Ballast, Neu-Einstimmung auf das Licht, Einstimmen auf Wünsche und Wunscherfüllung, Einstimmung auf Wohlgefühl und Dankbarkeit. Momente der Stille, der Ruhe, Hingabe an DEIN SELBST.
Dort wo sich der Verstand noch vergleichend, wertend und lautstark einmischen will, weise ihn in die Schranken, schließlich ist es DEIN Verstand und ein Diener Deines Herzens, er wird seine ihm zustehende Funktion übernehmen, wenn Du ihn nicht auf den Thron setzt.
Herz und Solar-Plexus, Liebe und freier Wille sind die steuernden Elemente der neuen Zeit.
Das Denken, die Kraft der Sinne sind dabei ganz wichtig, doch wie gesagt, Werkzeug und nicht Vorstand.
Die Antworten im Lichtfluss lassen immer genug Raum auch intellektuell mitzukommen, also zu verstehen, worum es geht. Ich denke, das ist sehr wichtig – denn Widerstand lässt dort nach, wo wir wissen, dass es Gutes ist, das uns geschieht und wo wir zustimmen können, wo die Angst der Unwissenheit schwindet und wir die Gesetze des Kosmos verstehen lernen.
Gleichzeitig ist Verstehen nicht genug. PRAXIS macht den Unterschied.
Alles Liebe
Greta


