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  • LF Nachlese 24.11.

    Veröffentlicht am 26 November 2009 von: Greta Adolf-Wiesner
    in Lichtfluss Nachlese

    An diesem Abend spricht Spirit darüber, dass wir nun immer mehr die Bereitschaft haben, „präsent“ also in der Gegenwart zu leben.  Damit das Hirn hier nicht „dazwischen“ funkt, wird uns geholfen. Fragen und Wünsche sind wie immer willkommen, doch werden Gedanken – die nicht dienen – genommen bzw. das „Hirn wird ausgetrickst“.
    Die Frage „Warum“ dient nicht immer. Wenn wir uns fragen, warum wir zB. dieses oder jenes Symptom haben – so wird uns die Antwort selten froh machen. Vielleicht wird sie uns intellektuell etwas aufzeigen, doch die Fragen: „Was heilt, was hilft, was kann ich dazu tun, dass sich das Symptom wandelt, welche Unterstützungen gibt es für mich, wie transformiert sich dieser Schmerz in meinem Leben,  wie kann ich dazu beitragen …sind oft hilfreicher.
    Wie immer werden wir auf den Atem hingewiesen: Ausatmen und ziehen lassen, Einamten sich dem Licht öffnen.

    Sorgen verhüten Freude

    Mach Dir keine Sorgen, leichter gesagt als getan, wenn die Existenz auf dem Spiel steht, wenn es Schwierigkeiten gibt. Doch wenn wir wieder erkennen, dass Sorge genau das verstärkt, was wir nicht wollen – dann können wir uns bewusst willentlich auf die Freude besinnen und wissen, dass jeder freudvolle Gedanke die sorgenvollen Gedanken wandelt. Je mehr Freude da ist umso schneller und effektiver ändern sich dann jene Zustände, die uns eben Sorgen gemacht haben.
    Vielleicht ist es am Anfang eine Überwindung, WIRKLICH FREUDVOLL ZU DENKEN, wenn wir aber entschieden sind, dass wir es gut haben wollen, lohnt sich dieser Aufwand allemal.
    Sorgenvolle Gedanken helfen nicht!!!!! Sie helfen nie!!! Sie weisen nur darauf hin, dass wir neu und anders denken und fühlen wollen, damit unser Leben in Schwung kommt. Ausprobieren, es funktioniert.

    Was aber, wenn die Sorgen so stark sind, wenn wir uns fürchten, wenn wir einfach „Scheiß-Angst“ haben, wenn der Schmerz überwältigend ist, wenn wir in höchster Not und im Leid sind. Über die Jahre habe ich Spirit immer wieder anders reagieren sehen: manchmal hilft Humor, manchmal Provokation, manchmal Erklärung, oft hilft einfach die BITTE , der innere Kniefall vor einer Kraft, die größer ist als unser Verstand – und die Hingabe. Manchmal hilft das Geschehenlassen (wenn wir nicht in Gefahr sind zu resignieren und uns aufzugeben).
    Wenn wir davon ausgehen, dass wir nie für irgendetwas bestraft werden und auch keine Opfer sind, denen Böses zustößt – sondern wenn wir uns erlauben zu wissen, dass die derzeitigen Umstände auch Hilfen auf dem Weg sind uns zu befreien und uns einfach bewusst werden lassen, wie wir diesen Umstand ins Leben gerufen haben (über welche Gedanken, welche Gefühle, welche tausendfachen gedanklichen Wiederholungen über die Jahre), dann können wir leichter annehmen.
    Tausende Male hat Spirit in dem Zusammenhang gesagt, dass es NIE um Schuld geht, sondern um SELBST-verständnis, immer wieder wird ausgedrückt, dass wir geliebt sind und unser Weg aus dem Schmerz ins Licht führt, dass es um Heilung geht, um Himmel auf Erden.
    Jede® ist dort wo er/sie ist auf diesem Weg. Wir können niemand etwas abnehmen, doch wir können alle bestärken, sich der Kraft bewusst zu werden, die im JETZT wirkt und hilft und heilt, durch uns und für uns. Die Hilfen sind immer da. IMMER, jeden Augenblick.
    Je weniger wir dabei auf die Vergangenheit zugreifen und unsere Ängste in die Zukunft werfen, umso schneller vollzieht  sich der Wandel.
    Es ist nicht das Außen, es ist das Innen und seine Reflexion im Außen, das schmerzt. Oft genug sind unsere Schmerzen kollektiver Natur und viel weniger persönlich zu sehen als wir meinen. Wir schwingen dann mit in einem riesigen Feld, dass sich aus den Gedanken, Erfahrungen und Krisen tausender Jahre Menschheitsgeschichte zusammensetzen. Vielleicht ist das das eigentlich „Böse“ mit dem wir zu tun haben. All das sehend wurden wir nicht im Verzeihen bestärkt sondern darin eine Meinung zu haben. Meinungen helfen aber nicht, Mitgefühl mit uns und anderen, die Haltung des Bodhisattvas. Viele Lehrer des neuen Bewusstseins spüren diese „Traurigkeit“ in sich, die da ist, wenn wir sehen, dass noch nicht alle glücklich sind.
    In den alten Traditionen haben sich erwachte Menschen oft vollkommen dem Dienst am anderen verschrieben, in der modernen Welt heute gibt es auch neue und mehrere Zugänge.
    Einer davon ist das LERNEN über die FREUDE, womit sich der Kreis nun schließt.

    Vielleicht magst Du heute eine Übung machen:
    Schreib Dir alle freudvollen Gedanken auf, die Du in Dir findest.
    Schreib alles auf WORAUF Du Dich freuen kannst.
    Sieh Deine Mitmenschen im Licht der Freude, sieh sie freudig
    Wünsche allen Menschen auf dieser Welt FREUDE.
    Wenn es Dir möglich ist, mache diese Übung aus der Freude heraus.

    Spirituelle Überlegenheit (Überheblichkeit) nicht zu verwechseln mit Selbstwertschätzung und innerer Größe

    Bisweilen halten wir uns für etwas Besseres, wenn wir spirituell fortschreiten, der Gedanke auserwählt zu sein oder ein besserer Mensch oder…. Die Formen sind vielfältig. Das Ego (der konditionierte Verstand)  ist ja nicht blöd und verwendet für sich, was es kann. Einige Hilfen, das zu unterscheiden:
    Wenn wir den anderen bedauern, ist Vorsicht geboten. Oft machen wir ihn damit klein.
    Wenn wir dem anderen nicht zutrauen, dass er sein Licht leben kann, wenn wir ihm Heilung nicht zutrauen, wenn wir uns besser und weiser fühlen, als der andere; wenn wir uns für unentbehrlich halten.
    Was hilft: innere Wahrhaftigkeit, die Liebe zu uns SELBST, das Beste für uns und den anderen wollen, Mitgefühl (dem anderen erlauben, seine Erfahrungen zu machen und zu bitten, dass alle seine Wunder jetzt geschehen), die Gewissheit, dass das Licht nicht nur für uns alle da ist, sondern dass es DAS EINE LICHT ist, das in uns allen leuchtet.

    Es grüßt Euch
    Greta