Schriftgröße:

  • A A A
  • LF Nachlese 9./10.1.

    Veröffentlicht am 12 Januar 2010 von: Greta Adolf-Wiesner
    in Lichtfluss Nachlese

    Am Samstag arbeiten wir mit zwei Energien:

    Affirmative, stärkende Gedanken generieren

    Spirit spricht davon, dass wir das Denken nicht abschalten können, doch das wir jederzeit in der Lage sind (ganz speziell im Lichtfluss, wo wir jede Unterstützung dazu bekommen), jene Gedanken bewusst zu wählen, auszudrücken und deren Wirkung zu spüren, die für uns und das Ganze gut sind.
    Es geht nicht darum, in der Polarität hin- und her zu schwingen und Mangelgedanken auszugleichen, sondern BEWUSST WILLENTLICH Gedanken zu wählen und hervorzubringen. Und es geht wie immer darum, bewusst willentlich alles abfließen und gehen zu lassen, was wir nicht mehr brauchen – ohne Bedauern , in Dankbarkeit, dass es eben nicht mehr gebraucht wird, weil ES BEREITS GELEBT WURDE.
    Die Teilnehmer bekommen gleichzeitig die Möglichkeit,  korrektive oder unterstützende Botschaften zu diesen Gedanken zu empfangen. Spirit weist immer wieder darauf hin, wo sich noch ein alter, beschränkender Glaubenssatz versteckt.
    Immer leichter gelingt es uns öffnen und zu fühlen.

    Empfänglich sein im Jetzt für all das Gute, das für uns da ist.

    Die TeilnehmerINNEN sind aufgefordert in sich hineinzuspüren und zwar im JETZT und zu fühlen, welche Energien für sie da sind und einfließen wollen. Der Satz mit dem gearbeitet wird ist: Ich bin JETZT empfänglich für…
    Auch hier zeigt sich sehr schnell, wo noch alte Ängste versteckt sind. Spirit erklärt, dass wir grundsätzlich immer für das GUTE empfänglich sind, zeigen sich andere Gefühle so haben sie da und dort noch mit alten Widerständen zu tun.
    Und genau so fühle ich es auch während dieser Sitzung: Alte Widerstände werden greifbar und verlassen das System. Das ist nicht „unanstrengend“ und doch sehr befriedigend.
    Trennungen, trennende Gedanken lösen sich auf und gleichzeitig wird erkannt, dass ALL-DAS wir sind.  Hier tritt auch ein Paradoxon zu Tage:
    Einerseits zeigt sich in unserem Leben nichts und nie etwas, das nicht wir sind, gleichzeitig  weist uns Spirit immer wieder darauf hin, dass die alten kollektiven Gefühlslagen nichts mit uns zu tun haben.
    Wie geht das?  Bei näherem Hinsehen ist die Antwort klar: Nichts von dem, was uns je Angst oder Probleme gemacht hat, war unsere Wahrheit, denn Angst hat keine Wahrheit. Hingegen haben all die Wunder, all das Gute, das in unserem Leben geschieht Wahrheit, weil sie dem entsprechen, was wir als MENSCHEN wirklich erfahren wollen, um uns zu entwickeln.
    So einfach ist das.

    Was tun

    Ein Teilnehmer erzählt, dass er gerade in der Zeit der wichtigsten beruflichen Arbeit einen Zusammenbruch erlitten hat. Es fällt ihm nicht leicht anzunehmen, dass Spirit sagt, es geht jetzt um Entspannung, Freiheit, Unabhängigkeit und Zulassen. Gerade im stärksten Stress die Arbeit liegenlassen? Schnell relativiert sich das Pflichtgefühl, wenn wir uns vor Augen halten, dass wir nicht unersetzlich sind und in eine Lage kommen könnten, wo es uns einfach nicht möglich ist, der Pflicht zu folgen. In diesem nicht –Können  liegt eine  große Chance – Befreiung!

    Belehrendes, dominantes Umfeld

    Eine Teilnehmerin erzählt, dass sie immer wieder in Situationen kommt, wo andere mit ihr herablassend, unfreundlich oder belehrend sind.Spirit meint, dass dies ein Außenspiegel für Unsicherheit ist und die Idee, dass sie sich etwas sagen lassen muss. Niemand kann besser wissen, was wirklich für uns wichtig ist, denn nur über unsere wahren Gefühle zeigt es sich. Die anderen mögen ihre Vorstellungen dazu haben, aber diese sind IHRE Vorstellungen oder Ideen über uns, unser Leben und unsere Wirklichkeit.

    Wenn alle Trennung geht

    …dann entsteht oft tiefe Leere, ein nicht-mehr-einordnen-können – etwas, das unser Verstand gar nicht mag, doch die Erfahrung des NICHTS ist wesentlich – genau dort lösen sich die UNMÖGLICHKEITEN auf, die Müdigkeit, der Frust, die UNLÖSBARKEITEN und die Wunder können geschehen. Loslassen können wir dort am besten lernen,  wo wir Bindungen haben – sei es zu Beruf oder nahen Menschen etc…denn dort fällt es am schwersten. Und natürlich in Bezug auf unsere eigene Person. Spirit erinnert uns daran, dass wir uns eindeutig am nächsten sind: Mit Dir stehst Du auf, mit Dir gehst Du schlafen, Dich wirst Du also nicht los, es gilt also Frieden mit Dir zu schließen und Dich SEIN zu LASSEN.

    Am Sonntag spricht Spirit davon, dass wir hier Gemeinschaftsarbeit machen, dass unser guter Wille auch für den anderen wirkt, weswegen es wichtig ist, mit ungeteilter Aufmerksamkeit bei dem Menschen zu verweilen, der gerade fragt, bittet oder affirmiert.
    Gemeinsam geteilte Energie ist verstärkte Energie und bewirkt daher vielmehr, als wir alleine bewirken können. Wichtig ist es dabei, entspannt und gelassen zu bleiben, sich wohl auf den anderen aufmerksam zu richten, aber keine Anstrengung dabei zu empfinden.
    Gerichtete Aufmerksamkeit für das GANZE ist GEWINN für jeden einzelnen.

    Eine Teilnehmerin drückt aus, dass sie wenig Lust hat auf dieser Erde zu weilen, es ist ihr zu anstrengend, zu mühsam. Der Gedanke zu gehen liegt ihr nahe. Spirit meint, wir können uns natürlich aus der Welt zurückziehen und den Körper verlassen, es wäre aber klüger die alte Welt nicht so ernst zu nehmen und sich daran zu erinnern, dass die NEUE WELT durch uns geboren wird. Das Bild des „Phönix aus der Asche“ wird uns gegeben oder das Bild eines schlüpfenden Schmetterlings. Wenn wir den Wandel in uns vollkommen zulassen, wird sich das Außen neu zeigen.
    Es ist gut sich auf all die Überraschungen zu freuen, die für uns bereit liegen.

    Eine andere Teilnehmerin meint, dass sie sich vor kollektiven Energien schlecht schützen kann und daher am liebsten alleine mit sich ist. Spirit rät ihr, alle schweren Energien, die ihr begegnen zu segnen und für alle Menschen immer wieder das Beste zu wollen.
    Je besser es gelingt, die Menschen heil und glücklich zu sehen, umso besser.
    Eine Teilnehmerin bezieht sich auf ein Körperwunder, auf das sie seit einiger Zeit wartet.
    Ihrer Wahrnehmung nach ist ihr Zustand  nicht besser sondern eher schlechter geworden.
    Daher stellt sie sich die Frage, ob es vielleicht notwendig ist, besser „hinzuschauen“, weil sie sonst vielleicht etwas übersieht. Doch Spirit meint, dass der Verstand sich die Wunder nie vorstellen kann und dass sie sich auf einer Ebene immer noch verstandesmäßig bemüht, an das Wunder zu glauben. Der konditionierte Verstand aber ordnet, vergleicht, zerlegt, wertet und ist daher nicht das richtige „Werkzeug“ für Wunder. Die GANZHEIT die sie ist,  ist zuständig für die Wunder. Spirit erinnert: ich bitte darum, ich danke dafür und ich bin gewiss, dass es geschieht. Wir schauen also nicht mit Anstrengung auf das was wir erbeten haben, sondern mit entspannter Gewissheit, dass gar nichts anderes geschehen kann als eben das.
    Spirit vergleicht diesen Vorgang immer mit „Tomaten kaufen“ – wenn wir ein Kilo Tomaten beim Gemüsehändler bestellen, so sind wir entspannt sicher, dass sie uns gegeben werden.
    In dieser Haltung erwarten wir die Erfüllung unserer Wünsche am besten.
    Die Frage, die wir uns immer wieder stellen dürfen: Wo erlaube ich noch, dass mein konditionierter Verstand sich einmischt, wo gebe ich den alten Gedanken mehr Raum als meiner inneren Gewissheit, dass das Universum erfüllt, worum ich bitte.
    Wie immer kann es sich hier um Hartnäckigkeit, alte Glaubenssätze, Muster etc. handeln.
    Die „Realität“, die sich zeigt, wenn alle Wunder wahr werden ist sicherlich eine andere als jene, die wir jetzt erfahren. Denn derzeit ist unser Verstand noch sehr mit „Angebot und Nachfrage“ beschäftigt, also mit einem grundlegenden Mangelgedanken oder mit eben den Gedanken, die etwas für möglich oder für unmöglich halten.
    Geben wir also an diesem Punkt dem konditionierten Verstand nicht das Zepter in die Hand sondern bleiben wir wie Kinder „im Herzen“ und lassen das Universum machen.

     In diesem Sinne alles Gute

    Greta