Schriftgröße:

  • A A A
  • LF Nachlesen 23.und 25.3.

    Veröffentlicht am 27 März 2010 von: Greta Adolf-Wiesner
    in Lichtfluss Nachlese

    Liebe Freunde,

    Gerade eben wieder setzt sich die Welt neu zusammen. Ein neuer Phönix kommt aus der Asche, und morgen wird es wieder ein neuer sein, der seine Wiedergeburt feiert. Worüber ich also schreiben will ist die ZEIT und was sie mit uns macht und machen kann – und wie wir unserer permanenten Neugeburt bewusst beiwohnen können – Augenblick für Augenblick bis auch der Augenblick in der Weite des Bewusstseins verschwunden ist und wir einfach SIND.

    Ich habe meine Mühe, denn das Medium der Worte ist zwar schnell und sehr flexibel, dennoch könnte ich nicht schnell genug ausdrücken, wie der Wandel geschieht. Ich muss also so – wie der geschätzte Leser dieser Zeilen – Geduld haben, um dem Ausdruck zu verleihen, was Spirit immer wieder nennt: „Auch das physische Gehirn wird erleuchtet“. Immer mehr übe ich mich darin, ganz leer zu sein, um zuzulassen, was sich ausdrücken will.
    Für eine „ungeduldige“ Person wie mich ist das größte Herausforderung….

    Es ist wie bei einem Film: Aneinander gereihte Momentaufnahmen, die, wenn sie schnell abgespielt werden,  die Illusion eines Geschehens vermitteln. (Ein Grund warum wir ins Kino gehen, denn ein Standbild nach dem anderen wie ein Dia nach dem andern zu sehen, würde uns wenig Spaß machen und es würde sehr, sehr lange dauern, einen Film auf diese Weise zu sehen.) Die Schnelligkeit gibt  also den Bildern „Atem“ (animée) und macht sie zu einem Geschehen. Wir erleben  ZEIT.

    Spirit:

    Wenn ihr an einem schönen Tag  in den wolkenlosen Himmel blickt so habt ihr oft das Gefühl von Weite, von Ewigkeit und Majestät  (Auch bei einem klaren Sternenhimmel entsteht dieser Eindruck). Wenn über diesen Himmel die Wolken ziehen, vielleicht stürmisch und schnell, dann entsteht ein anderer Eindruck von Bewegung und schneller Veränderung, ihr würdet vielleicht sagen: die Wolken jagen über den Himmel. Der Himmel bietet in schneller Abfolge neue Bilder und ihr erlebt ein anderes Gefühl als wenn ihr in den wolkenlosen, blauen Himmel blickt.
    Wahrheit hat das „NICHTS“ in dem sich alles begibt. Wir könnten sagen – in dieser Metapher gesprochen – der wolkenlose Himmel ist das Nichts, indem die Wolken erscheinen und verschwinden. Eure Sinne wurden geboren, damit ihr an diesem Spiel teilhaben könnt, eure Hände um zu (be)greifen, eure Stimme um zu singen und Wort zu geben, eure Augen um zu sehen,  Euer Verstand um zu „kombinieren“ (ich kombiniere, also bin ich :-)), zu gestalten, Gedanken hervorzubringen, reine „Werkzeuge, Instrumente“ also, die ihr einsetzen könnt. Und ihr habt Selbstbewusstsein erlangt, ihr könnt diese Werkzeuge nicht nur benutzen, ihr habt Kenntnis davon, wie ihr sie benutzen könnt.
    All dies geschieht für Euer menschliches Empfinden in Abläufen, in der Zeit.
    Stellt Euch nun für einen Augenblick vor, dass alles bereits immer existiert – also ewig DA IST und dass Ihr wählen könnt, dass ihr, statt den (einen)  Film abzuspielen, aus der unendlichen Vielfalt jene Bilder, jenes SEIENDE herausgreift, das ihr herausgreifen wollt, um es zu erfahren. Ihr spielt also nicht mehr Filme „vom Anfang bis zum Ende ab“, sondern ihr greift „selbstbewusst“ jene Energien heraus, die ihr auf Eure Weise erleben wollt.
    Was dann geschieht ist, dass der Film nicht vor euren Augen spielt, sondern dass ihr selbstbestimmte AKTEURE seid, die jeden Augenblick bewusst gewählt haben was sie erfahren. Ihr spielt und seid Euch Euer SELBST bewusst.
    Das ist der Sprung in Eurer Evolution. An dem Punkt „nützt“ ihr Zeit und Raum und seid nicht mehr davon „abhängig“. Ihr habt dann einen anderen Bezug zu Eurer so genannten Wirklichkeit, also immer wieder die Wahl und die Verantwortung. Das geht Hand in Hand mit dem, was wir Euch in den letzten Wochen immer wieder vermittelt haben, mit Eurer bewussten Wahl der Gedanken und der Gefühle.
    In einer Metapher gesprochen entscheidet sich z.B. der Held des Filmes- sagen wir John Wayne- im Augenblick dafür, seinen Gegner in High Noon nicht zu erschießen, sondern mit ihm auf einen Whisky in den Saloon zu gehen und darüber zu plaudern, was die Kinder in der Schule machen…(was allerdings nicht heißt, dass sein Gegenspieler sich nicht dafür entscheiden könnte  J. Wayne seinerseits dennoch zu erschießen –also sucht Euch Eure Rollenspieler gut aus :-))
    Sobald ihr wisst, dass IHR SPIELT, habt ihr Zeit überwunden.
    Sobald Ihr bewusst wählt, dient Euch die Zeit.
    Um das Spiel miteinander zu spielen müsst ihr gemeinsam wählen!!!
    Was die richtigen Spieler zusammen bringt, ist das, was sie gemeinsam erfahren wollen.
    Wählt gemeinsam, bewusst und willentlich.
    Wenn ihr keine Mitspieler findet, spielt das Spiel allein, es macht vielmehr Spaß Euer eigenes LUSTSPIEL zu spielen, als im Drama der anderen mitzuspielen. (oder nicht?)

    Erlaubt uns nun, die ihr Euch diese Zeilen zu Gemüte führt, Eure Zellen zu klären und Euch von allem zu befreien, was Euch hindern könnte, das Spiel Eurer Wahl zu spielen.
    Genießt die Zeit und WÄHLT. Ihr seid vorbereitet eine wunderbare Wahl zu treffen, denn ihr wurdet darin trainiert, immer das Beste für ALLE zu wollen und jene Qualitäten und Ereignisse in Eurer Leben zu wählen, die Euch und dem Ganzen Freude bereiten – jene Freude, die IHR SELBST seid.

    Ein schönes Wochenende

    wünscht  Euch Greta

    Wer für die Nachlesen einen finanziellen Ausgleich geben will, kann das unter dem Kennwort „Nachlese“
    auf unser Konto tun:
    29216765600, BLZ 20111,
    IBAN : AT68 20111 29216765600, 
    BIC : GIBAATWW ,
    Vielen Dank.