LF Nachlesen 7.und 8.4.
Kennt Ihr den Geruch Am Ende des Winters, der Schnee liegt noch auf den Straßen und dennoch riecht es schon nach blühenden Bäumen, nach Sonne und milder Luft. Es ist gerade eine Ahnung und dennoch mit untrüglicher Gewissheit ist es da: das Wissen um den nahenden Frühling.
So geht es mir in den letzten Lichtflüssen immer wieder – ich spüre ES IST DA, wir sind angekommen !
Ja, der Verstand wird immer wieder mal tätig werden und die Fragen werden sich immer wieder mal stellen und die Probleme werden immer wieder mal auftauchen, doch NICHTS davon hat mehr „Biss“ oder Kraft, um uns etwas zu nehmen. Ich sehe Licht, überall Licht und die Verheißung und die Fröhlichkeit einer Gewissheit, die da ist:
Es ist ganz leicht, lass es einfach nur geschehen.
Die Wunder sind da, lass sie zu.
Ich kann auch die Spannung spüren, die sich aufbaut, wenn der Verstand WISSEN will oder sich in einem Konflikt spiegeln will, oder recht behalten will – sich wieder in einer Möglichkeit manifestieren will, die Drama heißt, oder die den Untertitel trägt: Am Ende ist doch alles schlecht ausgegangen, am Ende hat doch nichts genützt, am Ende hat doch die Sorge, die Mühe, die Krankheit „gesiegt“. Spirit lehnt diese Energie nie ab, er verwendet sie – er weist darauf hin, welche Grundstruktur sich noch unser bemächtigen will, welcher Belief noch unsere Tage beherrschen will und wie wir davon frei werden und damit umgehen können. SELBSTVERANTWORTUNG ist nun nicht mehr ein intellektuell verstandener Begriff, sondern tägliche Praxis, tägliches Ausrichten, täglich wissen: ICH BIN DAS und DURCH MICH GESCHIEHT ES, meine Arme sind da um zu umfassen und zu handeln, meine Beine sind da um zu gehen und fortzuschreiten, meine Gedanken sind da, um neue, köstliche Formulierungen zu erschaffen, damit sich in Form begeben kann, was dem Menschsein so gut tut.
Anhänglichkeit, Passivität, Bequemlichkeit, Abgeben der eigenen Verantwortung kann nicht mehr geschehen, denn Spirit spricht deutliche Worte. Jeder Wunsch, jede Frage dient dazu, genau hinzuschauen – und der Weg in Freiheit und in die eigene Tiefe wird aufgezeigt. Wer zögert und zaudert wird noch einmal mit den Konsequenzen seines Zögerns und Zauderns konfrontiert. Das macht deutlich, dass wir es sind, die die Wahl treffen und je nachdem wie wir sie treffen, bringt unsere Wahl dieses oder jenes Ergebnis hervor. Es gibt keine „Insel“ mehr, auf die wir uns zurückziehen können, immer schneller wird uns das Gesetz von Ursache und Wirkung aufgezeigt. Und dennoch bleiben wir immer frei, denn niemand schreibt uns vor, wie wir zu denken haben und welche Wahl wir treffen müssen – wir werden lediglich aufmerksam gemacht, welche Folgen wir anziehen, es wird uns lediglich bewusst gemacht, dass es in diesem Spiel kein „Leo“ mehr gibt.
Gerade die direkte Erfahrung der Auswirkungen unserer Wahl macht uns frei. Denn jede unangenehme Situation, jeder Schmerz und jedes Leiden zeigt hier auf, dass wir auf einer Schiene sind, die wir nicht wollen. Natürlich wehrt sich der konditionierte Verstand, er zieht jedes Register, um uns in seiner Macht zu behalten. Wo Recht und Unrecht herrschen, wo Konzepte bleiben, wo reglementiert wird, wo, „wenn – dann“ und „ja - aber“ und „einerseits – andererseits“ unsere Sprache bestimmen, dort haben wir dem Verstand noch viel Macht abgegeben.
Wie auch immer es sich zeigt, sobald uns bewusst wird, wie wir Macht abgeben, wie wir uns in Gedankenschleifen bewegen, haben wir jede Möglichkeit zum Wandel.
Freude, nicht Mühsal
Frohes Geben und Tun – nicht klassische „Arbeit“
Stille und tiefe Ruhe – nicht Stress
Gelassenheit – nicht Kraftakt
Zugewandtheit – nicht Trennung
Wunderbare Erfahrungen –nicht alte Dramen….
Die Welt ist wie sie ist, sie zu lassen UND die eigene Wahl zu treffen, wandelt ALLES. Leben ist dann nicht Anstrengung, Vermeidung, Entzug sondern freudiges Entfalten unseres Potentials, frohes und dankbares Geben und Verströmen.
Die Trennung zwischen Beruf und Privat löst sich auf, die Trennung zwischen offiziell und inoffiziell löst sich auf, die Trennung zwischen Denken und Tun löst sich auf, die Trennung zwischen Wunsch und Wunscherfüllung löst sich auf, die Trennung zwischen Krankheit und Heilung löst sich auf…..
Und diese Liste lässt sich weiter fortsetzen. Wir sind angekommen in einer Erfahrung der vollkommenen Verbundenheit und der individuellen Wahl. Außen und Innen beginnen ihre Bedeutung zu verlieren, weil ALLES eins und GANZ ist. Die Liebe die wir sind, IST MÄCHTIG – wie sagt Spirit immer so schön: Du bist ein mächtiges Wesen.
Für mich und alle wünsche ich, dass wir unseren kreativen Weg nun in großer Leichtigkeit und Fülle gehen können und die „Arbeit“ im Lichtfluss immer mehr Ausdruck unserer kreativen Gedanken und Schöpfungen werden kann.
Herzliche Grüße
Greta
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