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  • LF Nachlese 26.5.

    Veröffentlicht am 27 Mai 2010 von: Greta Adolf-Wiesner
    in Lichtfluss Nachlese

    Die Stunden am Mozartplatz waren sehr kraftvoll.

    Spirit spricht über Vollkommenheit. Wir sind bereits alle vollkommen und wunderschön, allein die Tatsache hier zu sitzen ist ein Ausdruck davon. Sich so weit zu entwickeln, um diese Form anzunehmen, um Mensch zu ein,  ist höchster Ausdruck der Schöpfung. Es geht also nicht darum uns zu verbessern, sondern zuzulassen, dass wir jene Erfahrungen machen, die wir machen wollen, den Wandel zu erfahren und die Freude am Leben und an uns.
    Wir sind geschützt, geliebt, gesehen, willkommen….
    Anhand einer Frage bringt Spirit ein Bild, dass ich Euch nicht vorenthalten will. Er meint, können wir uns auch einen lachenden Christus am Kreuz vorstellen? Humor im Herzen, in all dem, was im Außen  noch schwer erscheint. Selbstliebe und Humor, das tut gut. Im lachenden Herzen erlöst sich die Welt.
    Einer Dame wird vermittelt (sie ist in Entscheidungsnöten), dass sie vorerst anerkennen muss, dass sie ihr ganzes Leben lang die falsche Wahl getroffen hat, nie ihre Wahl, sondern das, was andere dachten, dass wie wählen soll. Dadurch entsteht große Verunsicherung und Unglück, denn wir fühlen uns eigentlich immer falsch und wissen nicht warum. Auch das Umfeld ist enttäuschend, denn wir waren nie wirklich bei uns.

    Eine andere Teilnehmerin will sich von dem Wunsch nach Sicherheit befreien und frei sein. Spirit meint, warum sie nicht beides wählt, Sicherheit und Freiheit. Sie wäre in einer Art akademischer Diskussion im Kopf gefangen. Dem Himmel selbst wäre es keine große Sache, die Gefühle von Sicherheit UND Freiheit zu vermitteln. Erst die Befreiung aus den Ping-Pong Gedanken macht den Unterschied. Das war auch sofort sichtbar.
    Eine Dame will sich von Mühe und Anstrengung befreien und Spirit lädt sie ein, in ihr Gefühl einzutauchen und den Wandel zu Lebenskraft und Freude zuzulassen. Das tut sie, und sofort passiert genau das, sie ist ungläubig erstaunt, dass es SO EINFACH gehen soll.
    Es geht aber genau so einfach (nach vielen Jahren der Befreiung…  :-) )
    Das Ego ist an Anstrengung interessiert, weil es sich darüber stabilisieren kann, die Liebe will dass es Dir gleich gut geht.
    Gewissheit haben ist etwas anderes als Erwartung zu hegen. In der Gewissheit sind wir eben sicher, dass auf uns zukommt, worum wir gebeten haben. So lange wir noch Hoffnung hegen und „erwarten“ (im Sinne von es aus dem Mangel heraus ersehnen), sind wir nicht dort, wo die Wünsche sich erfüllen.

    Am Nachmittag sprach Spirit viel über den Körper:
    Ganz grundsätzlich dazu, ich sehe oft, wie Menschen etwas missverstehen:
    Eine Krankheit zu behandeln, wenn wir innerlich gewiss sind, dass wir bereits heil sind, ist ganz in Ordnung. Es beschleunigt, unterstützt etc…. .Wenn in der Behandlung jedoch der Glaube an die Krankheit gestärkt wird, sie also dadurch ständig erhalten wird, dann ist es nicht gut. Klingt paradox, ist es auch.
    Den Körper als unseren materiellen Ausdruck liebevoll zu behandeln, dagegen spricht nichts, aber ängstlich jede Substanz fürchten, dass sie uns schaden könnte, hilft nicht. Es ist die Angst und unsere Gedanken, die wir anschauen müssen und unsere Wahrhaftigkeit.
    Wer Wunder nur aus Ehrgeiz will, ist gegen die natürliche Vollkommenheit, die bereits existiert. Und darüber hinaus, in jedem Vorgang liegt Schönheit und es ist natürlich auch erlaubt, Krankheit zu erfahren. Gott schließt nie etwas aus.

    Hier, was Spirit alles ausdrückte:
    Welche Kraft in Symptomen gebunden ist, wie sehr wir „wirklich“ darauf vertrauen, dass sich diese Kraft befreien kann. Wie viel Angst es uns machen kann, ganz loszulassen. Dass es nicht darum geht, keine Medikamente zu nehmen, sondern darum, wahrzunehmen, was wir uns derzeit wirklich zutrauen, wie unsere Glaubenssätze diesbezüglich funktionieren. Welche Katastrophenphantasien wir auf den Körper projizieren und dass es manchmal nur darum geht, mal Pause zu machen und dem Körper Ruhe zu geben. Manchmal ist unsere Kreativität in einem Symptom gebunden und wir fürchten uns vor dem großen Potential, das frei wird, wenn die Krankheit geht.
    Es ist auf keinen Fall falsch, ALLES ZU LIEBEN, was wir sind, auch unsere Symptome und Krankheiten zu umarmen, denn in der Ablehnung kann sich nichts wandeln und in der Liebe geht die Form von selber. Wichtig ist auch, keinerlei Ehrgeiz zu entwickeln und darauf Beweise zu erbringen, denn da mischt das Ego ordentlich mit .Es genügt, wenn wir dem Himmel mitteilen, dass wir nun eine neue Erfahrung machen wollen.
    Spirit bringt ein Beispiel: Wenn wir im Auto fahren und uns das Benzin ausgeht (und wir das nicht mitkriegen), dann denken wir vielleicht, dass das Auto kaputt ist, dabei braucht es nur einen frischen Tank.

    Spirit schlägt allen vor, alle Körperängste gehen zu lassen, auszuatmen, ziehen zu lassen, genauso wie  alle ängstlichen Gedanken, die wir zum Körper hegen.

    Alles Gute

    Greta

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