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Zusammenfassung Kreta 28.04.2017

Veröffentlicht am 28 April 2017von: Greta Adolf-Wiesner
in Aktuell

Liebe Freunde,
Diese Zusammenfassung habe ich für die Menschen geschrieben, die bei unserem Seminar in Kreta dabei waren.
Barbara stellt sie ins Netz, da wir glauben, dass sie für uns alle hilfreich sind.
Unser Seminar war getragen von einem schönen Geist der Verbundenheit und Freude.
Licht für uns alle
Greta

Liebe Freunde,
hier eine kurze Zusammenfassung unseres Seminars und die versprochene Leseliste.

Ich schreibe hier nicht chronologisch sondern greife die Punkte heraus, die mir besonders wichtig erscheinen.
Doch lasst mich vorerst allen ALLES GUTE wünschen und einen glücklichen Weg mit erfüllten Wünschen und lustvollen Überraschungen und einem schönen, harmonischen „Alltag“, Heilsein auf allen Ebenen und Frieden und Gelassenheit im Inneren.

Erinnert Euch an die Darstellung von Spirit, der da ausdrückte, dass ONE BEINGNESS (EIN(s )SEIN) der Ausgangspunkt aller Erfahrungen ist, die wir im Irdischen machen.
Diese(s) one-beingness drückt sich aus in verschiedenen Frequenzen
von Consciousness (Bewusstsein) und fließt in unterschiedlichste FORMEN, die sowohl das Umfeld formen als auch die darin agierenden und sich ausdrückenden Wesen.
Soweit es uns betrifft, drückt sich dieses EINE in der Vielfalt von menschlichen Individuen aus, die sich gemäß ihrer Potentiale und Begabungen auf der Erde und in der Welt bewegen.
Die Quelle, den Ursprung nicht vergessend, sind wir frei, uns SELBST-(zum) Ausdruck zu bringen, ja noch mehr gesagt, dieses große ganze NICHTS (und ALLES) durch uns fließend zu steuern, in dem wir das tun, was wir in unserer Evolution gelernt haben:
DENKEN und FÜHLEN.

Unsere Intentionen, Wünsche, Wollen spielen darin eine entscheidende Rolle, doch gehen sie nicht vom konditionierten Verstand aus, sondern von unserer Fähigkeit, dem Ausdruck zu verleihen, was IN UNS entsteht. Ein guter Ort dies wahrzunehmen ist unser Herzensfeld.
Um wahrzunehmen, was sich darin zeigt und aufsteigt, ist es wichtig, vorerst die Verbindung zum Feld (zur Quelle, zum Einssein) zuzulassen und das was uns innerlich bewusst wird zu formulieren, auszudrücken und (ganz wichtig) ZUZULASSEN (also nicht wieder mit unseren alten Gedanken darüber hinweg zu gehen).

Wie kann ich die Energie des Friedens, der Freude, der Leichtigkeit, der Ausdehnung auch im Alltag bewahren, das ist eine der Fragen, die immer wieder auftauchen.
Je weniger wir den Alltag als „trennend“ darstellen, also gedanklich einen Zaun zwischen Seminar und Alltag aufstellen, um so weniger ziehen wir auch den Ausdruck dieser Trennung an. Wenn wir uns bewusst machen, dass wir immer wir sind, hier, dort, jederzeit, allerorten – dann können wir schneller wieder in den Null-Zustand der Neutralität finden.
Eine bewährte Übung dazu ist (weil es unserer tiefen inneren Wahrheit entspricht), mit dem Satz ICH BIN zu arbeiten.
Niemand kann leugnen, dass er/sie ist. Wenn wir uns die Frage stellen: Bin ich, gibt es mich, dann werden wir alle mit ja antworten, denn niemand kann sich selbst „wegdividieren“.
Dies können wir uns zunutze machen, in dem wir das „ICH BIN“ bewusst einsetzen und hinter die Worte „ICH BIN“ die Qualität setzen, die wir zu erfahren wünschen,
z.B: Ich bin kraftvoll, liebenswürdig, liebevoll, dankbar, oder einfach „Ich bin die, die ich bin“, „ich bin der, der ich bin“.
Den Worten ich bin sollten wir keine Vokabel folgen lassen, die uns schwächen, also nicht: Ich bin kraftlos, verzagt, müde etc…. denn alles, was ich in mein ICH BIN nehme wirkt als IDENTITÄT.
Außerdem ist es wichtig, dem „Hauptfeind“ Nr. 1 zu widerstehen – der Tendenz uns zu kritisieren. Jede Form von Selbstkritik schwächt uns und führt zu einem Teufelskreis von Gedanken, die nicht förderlich sind. Wenn es also geschieht (und dass tut es sicher dann und wann), dass ich über mich herziehe und mich beschuldige, schäme, schuldig fühle, dann: AUSATMEN, loslassen und von vorne beginnen.
Die Liebe zu uns SELBST erinnern und freundlich, zuwendend und wertschätzend den inneren Dialog mit uns fortsetzen.

Wie kann ich unterscheiden, wo es gilt „dranzubleiben“ und wo es gilt „Hände weg und kein weiterer Gedanke“?
Dranbleiben übersetzt sich auch so: Ich bin als Mensch dafür verantwortlich zu wählen, zu intendieren, zu formulieren, was ich will – da gilt es dranzubleiben und nicht bequem die alten Gedanken zu wälzen.
Wenn ich das jedoch getan habe, dann gilt es: loslassen, zurücklehnen, NICHT denken;
das WIE etwas in mein Leben tritt dem Feld aller Möglichkeiten zu überlassen – mich also nicht einzumischen, denn die kosmische Intelligenz weiß sehr viel besser als mein
begrenztes Hirnrepertoire, wie es geht. (Dazu sei gesagt, dass ich ja auch diese Intelligenz bin, wenn ich mich daran erinnere, dass ich stets verbunden bin)

Die Verbundenheit im Ganzen ist genauso wichtig, wie der differenzierte und höchst individuelle Ausdruck des Einzelnen. Als Mensch bist Du UNIKAT und als universelle Existenz bist Du allverbunden und ganz.

Noch ein Punkt, der wesentlich ist und immer wieder zu Missverständnissen führt.
Wenn ich etwas NICHT will, dann ist damit meist eine hohe emotionale Ladung verbunden – soll heißen, dann ziehe ich gerade das und um so mehr an, je mehr ich NICHT WILL.
Wenn ich hingegen das, was „ich nicht will“, UMGEHEND, das heißt mit den nächsten Atemzügen durch das ersetze, was ich will, dient mir das Nichtwollen als Kontrast und Anleitung zu dem was ich will.
Sobald mir klar ist was ich nicht will kann ich mich für das entscheiden, WAS ICH WILL.
Ablehnung und NICHTwollen sind also zwei Qualitäten, die einen RIESENunterschied machen, in einem Fall trage ich dazu bei, dass noch mehr von dem – was ich nicht will – in mein Leben tritt, eben weil ich es ablehne,
im anderen Fall ist es lediglich hilfreiche Orientierung, um herauszufinden was ich will und eben dies zu formulieren.
(Im Wort formulieren steckt das Wort Wort FORM, das bereits darauf hindeutet was in Form kommen soll)

Wenn ich etwas wünsche, will, darum bitte und dafür danke, dann muss ich dem Himmel keineswegs mitteilen, WIE der Himmel es zu tun hat. Das würde einer Forderung gleichkommen, so a lá „ich weiß genau wie es geht und: „Himmel mach es gefälligst so,
wie ich mir das vorstellen kann“ – Eine Haltung der Demut und Dankbarkeit führt bei weitem leichter und schneller ans Ziel, denn im Herzen wissen wir, dass der Himmel schon weiß, wie es geht und den größeren Überblick hat. Es ist daher immer gut, sich zu entspannen und sich ganz weit zu machen. Je weiter wir werden, um so mehr Möglichkeiten gestehen wir dem Feld zu. So können sich unsere Wünsche oftmals auf eine Art und Weise erfüllen, an die wir nicht im Traum hätten denken können; so viel besser und umfassender und überraschender, als der konditionierte Verstand denken könnte.

„Spirit“ ist eine Dimension von Dir und die Art und Weise wie Spirit sich in den Übersetzungen durch mich, Greta, ausdrückt, ist eine von vielen Möglichkeiten, Sprache einzusetzen. Da Spirit immer auf die Person bezogen ist, also das innere Wissen repräsentiert, das bereits innerlich frei zugänglich ist (aber oftmals nicht bewusst), ist es hilfreich, die Botschaften nicht von vorneweg abzulehnen, sondern sie für sich wirken zu lassen.
Viele Male haben wir erlebt, wie segensreich die Botschaften wirken, wenn wir sie zulassen.

Wieso kommen wir nicht immer gleich „selbst“ drauf? Ganz schlicht und einfach deswegen, weil wir Widerstände gegen innere Wahrheiten entwickeln, weil sie nicht immer bequem sind und weil sie manchmal „konter-intuitiv“ erscheinen, also nicht dem entsprechen, was wir denken…
Gleichwohl muss jeder immer frei bleiben und es bleibt daher IMMER bei der Person, wie sie mit dem umgeht, was mitgeteilt wurde.
In gewisser Weise ist das, was ausgedrückt wird „Eigentum der Person“ und sie kann damit machen, was sie will.

Wie können wir Widerstände abbauen: ganz einfach, indem wir mehr vertrauen – jedes Vertrauen ist SELBSTVERTRAUEN, also Vertrauen in mich SELBST, in mein Innerstes, in meine Quelle, in das Ganze.
Übersetzungshilfen sind daher Annäherungen sprachlicher Natur, doch stets in der Haltung vermittelt: Was heilt, was hilft, was dient.

Widerstand ist sehr häufig unbewusst und richtet sich gegen „next stage of evolution“.
So versucht die Raupe (die denkt ihr Leben ist in Gefahr) zu verhindern, dass der Schmetterling wird. Statt das „Alte“ zu reparieren und stets zu versuchen ein mühsames Gleichgewicht zu erhalten, ist es oft hilfreich zuzulassen, zu vertrauen und zu „springen“ (die berühmten Quantensprünge) und die Zukunft als etwas zu sehen, das sich mit unseren kreativen Gestaltungen füllt. Dazu ist aber wichtig zu wissen, dass es unsere Gedanken und Gefühle sind, die „ERSCHAFFEN“. Wer das nicht weiß und dazu keine bewussten Erfahrungen gemacht hat, wird naturgemäß mit allen Mitteln versuchen zu ÜBERLEBEN (statt zu leben)
Das Studium der „kosmischen Gesetze (soweit sie uns derzeit bekannt sind) – Gesetz der Anziehung (Gesetz der Liebe)“ ist also notwendig.
Wer nicht weiß, dass seine Gedanken gestaltende Kräfte sind, kann sich nicht orientieren.
Wer nicht weiß, dass seine (starken) Emotionen magnetisch anziehen, wird sich vielleicht ängstigen.
Die Gesetze von Ursache (Gedanke) und Wirkung (Erfahrung) sind wichtig. Über die stete Übung unsere Gedanken förderlich auszurichten und über das Kultivieren unserer guten Gefühle steuern wir unser Schiff. Die wichtigste Übung dazu ist : DANKBAR DENKEN und FÜHLEN.
Darüberhinausgehend gibt es jedoch die Möglichkeit sich mit seinen Herzenswünschen
(= die in uns innerlich von selbst auftauchen, wenn wir still werden und hin spüren) direkt an das „Feld aller Möglichkeiten“ zu wenden und zu BEOBACHTEN, wie die Wunscherfüllungen in unser Leben treten.
Dabei sei gesagt, dass Beobachten ein Vorgang ist, der aus der entspannten Weite kommt und nicht zu verwechseln ist mit KONTROLLIEREN, ein Vorgang, indem wir gespannt und gestresst sind.

Um bewusster zu verstehen, wie wir unseren Widerstand ausleben, hilft die Frage: Wie habe ich dazu beigetragen, mein Leben schwer zu gestalten, in meiner Bequemlichkeitszone zu verharren, wie wehre ich mich gegen die Leichtigkeit?
Diese Fragen sind jedoch mit Vorsicht zu genießen – wir sollten sie wie Detektive stellen, die etwas auf die Spur kommen wollen und auf keinen Fall mit der Idee von „was habe ich falsch gemacht“, denn das wäre nur ein Ausdruck von Selbstkritik.

Eine der stärksten Hilfen für sich und die anderen zu wirken = sich selbst und den anderen glücklich zu sehen. Innere Bilder (möglichst sinnlich dargestellt: sehen, hören, fühlen, riechen, schmecken) zu kreieren ist einer der stärksten Hilfen auf dem Weg. Die größte Heilkraft ist jene, den anderen heil zu sehen.
Wenn wir also uns selbst und die anderen GLÜCKLICH sehen und uns dabei wohlfühlen, dann tun wir mehr für die Welt, als wenn wir sorgenvoll in die Zukunft blicken.

Sich dem Außen gegenüber abzugrenzen ist eine „psychologische“ Idee, die nicht funktioniert. Denn je mehr ich mich abgrenze umso mehr Möglichkeiten
schaffe ich, um mich abgrenzen zu müssen. Worum es eigentlich geht, ist DURCHLÄSSIGKEIT, also die Fähigkeit nicht mehr reagieren zu müssen,keine Knöpfchen mehr zu haben, die gedrückt werden können. Wenn ich in der Lage bin, innerlich ein schönes Umfeld zu sehen, wenn ich mich darin übe eine glückliche Welt zu sehen, wenn ich dankbar bin für das, was ich zu erfahren wünsche, wenn ich mir bewusst mache, dass alle Welt projizierter Gedanke ist, dann kann ich mit meinen Werkzeugen besser umgehen.

Was ist der Unterschied zwischen Wünschen und Sehnen?
Wenn ich wünsche dann erwarte ich, dass mein Wunsch sich erfüllt.
Sehnsucht ist oft ein Gefühl der Unerreichbarkeit, ich sehne mich nach etwas, was ich gleichzeitig für nicht realisierbar halte.
Letztendlich ist es jedoch eine Definitionsproblem – wenn ich die Idee habe, dass meine Sehnsucht sich erfüllt, so wirkt sie wie ein Wunsch.
Wenn ich einen Wunsch so ausdrücke, dass ich mehr den MANGEL spüre, dessen was nicht ist, so wirkt der Wunsch wie eine unerfüllbare Sehnsucht.

Eine letzte und IMMER hilfreiche Übung:
Entspanne Dich, beginne in Deinen Herzensraum zu atmen, lege Deine Hand aufs Herz, dass Du Dich noch besser spüren kannst, atme still und bewusst ein und aus (wenn Du willst denk an etwas, was Dir wichtig und lieb ist).
Atme nun aus mit der Haltung: ich lasse alles gehen, was mir nicht mehr dient
Atme nun ein mit der Haltung: ich öffne mich für alles, was mir dient.
Drücke die Dankbarkeit für Dich aus und für etwas, was Dir wesentlich erscheint.

Der wohl wichtigste Wunsch, den wir alle ausdrücken können ist der Wunsch nach WOHLERGEHEN.

So, damit lass ich es jetzt mal gut sein.

Und hier noch die versprochene Leseliste zur Erbauung und als Wind in die Segel.

Leseliste:
Alle Autoren, die ich nenne sind auch im Internet leicht zu finden.
Ich empfehle alle Bücher von:
Dr. Joe Diszpenza, besonders aber das Buch „Breaking the habit of being yourself“(gibt es auch auf Deutsch – „Ein neues Ich“),
Dr. Frank Kinslow, besonders sein ertses Buch „Quantenheilung“,
Teal Scott „The Sculptor in the Sky“, ihre anderen Bücher habe ich nicht gelesen, doch Teal steht unter den Lehrerinnen des neuen Bewusstseins vor allem dafür,“Schattenarbeit zu machen“, also die Teile in uns sichtbar zu machen, die wir meistens auf die anderen projizieren.
Pam Grout, vor allem ihr Buch „E2“,
Richard Bartlett, vor allem sein Buch „The physics of miracles“,
Robert A. Monroe und seine drei Bücher über außerkörperliche Erfahrungen,
William Buhlman und sein Buch „Adventures in the Afterlife“,
Mellen Thomas Benedict, seine Webseite und seine Beschreibung über seine Nahtoderfahrung (die spannenste, die ich kenne),
Anita Moorjani und ihr Buch „Dying to be Myself“,
Eben Alexander und sein Buch „Blick in die Ewigkeit“,
Frederic Dodson und seine Bücher vor allem „Reality Creation“,
Jerry und Esther Hicks und das Buch „The law of attraction“, meiner Meinung eines der besten Bücher über das Gesetz der Anziehung,
Bob Doyle und sein Buch „Wealth beyond reason“
und „Find your passion live your power“,
Eric Pearl und sein Buch „The reconnection“,
Bentinho Massaro und sein Buch „Super Accelerated living“,
William Linville und seine Bücher vor allem „Living in a body on a planet“,
Rhonda Byrne und ihre Bücher, vor allem „The Magic“
und so viele mehr, die mir jetzt nicht einfallen
Aber, wer mal auf den Geschmack gekommen ist, findet massenhaft Literatur im Netz….

UND wer immer diese Liste fortsetzen will und seine Literaturlieblinge mit den anderen teilen will, nur zu, je mehr Auswahl, je mehr Information umso besser..

Ich wünsche allen alles Gute und verbleibe dankbar, freundlich, friedvoll und ausgedehnt
Greta