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Wandel 31.05.2017

Veröffentlicht am 31 Mai 2017von: Greta Adolf-Wiesner
in Aktuell

Liebe Freunde,

Der Sommer kommt in die Gänge und bald werden wir darüber stöhnen wie schrecklich heiß es ist,  statt uns darüber zu beklagen zu können wie kühl und unwirtlich es ist. Was wären wir wohl ohne die Kontraste, die uns das Leben bietet!

In diesen Tagen, die ich als Ruhetage für mich gewählt hatte, herrscht wenig Ruhe.
Das Unglück der Menschen schläft nicht und ich bekomme viele Mails und Fragen.

Es betrübt mich zu hören, wieviel Leid da ist und wiewohl ich klar trennen kann zwischen meiner Funktion und meiner Person – und ich im Frieden und Dankbarkeit mit MIR bin – füllt sich mein Herz mit einer gewissen Schwere, ob der Ereignisse nah und fern.
Damit habe ich zu leben gelernt, doch ich denke darüber nach, wie es noch leichter und effizienter möglich ist, Frohsinn, Leichtigkeit, Heiterkeit, Harmonie und Schönheit in unser menschliches Leben zu bringen und das mit nachhaltiger Wirkung.

Ich erinnere mich noch gut daran, wie „Spirit“ mal ausgedrückt hat, was der Unterschied zwischen Wechsel und Wandel ist. Wechseln – sagte Spirit damals – kannst Du Deine Schuhe, du kannst die grünen statt der roten anziehen, die highheels oder die mit flachem Absatz. Wandel dagegen ist etwas ganz anders: Wirf ein Scheit Holz ins Feuer und schau was passiert, es verbrennt zu Asche: das ist Wandel. Was gewandelt (trans-Form-iert) ist kehrt nie in seine alte Form zurück.

Für den Wandel müssen wir also BEREIT und ENTSCHIEDEN sein, denn wir müssen ihn auch wahrlich selbst verantworten. Sich über die Asche zu beschweren ist einfach „zu spät“.

Hand auf´s Herz, wie oft erlauben wir Wandel und wie oft wechseln wir einfach nur „die Schuhe“?

Nachhaltigkeit – so erscheint mir – erzielen wir wohl nur über den Wandel und nicht über den Wechsel.

Es geht also um den Wandel!

Immer wieder höre ich bedauernde Stimmen, dass es Lichtfeld in der alten Form nicht mehr gibt.
Es gibt reichlich Möglichkeit, den Weg weiterzugehen.
Was sich geWANDELt hat – ist, unserem Entwicklungszustand entsprechend – dass Freiheit und Selbstverantwortlichkeit noch mehr im Fokus stehen.
Auf meiner Webpage: https://www.adolf-wiesner.com gibt es unter der Rubrik „Termine und Veranstaltungen“ Hinweise auf jene Veranstaltungen, die für jedermann und jedefrau  zugänglich sind, die den Grundbedingungen meiner Arbeit zustimmen.

Da ich auch die Honorare freigebe, ist hier ein Ausmaß an Freiheit gegeben, das durchaus unüblich ist. Sich für diese Seminare zu entscheiden braucht nun ein höheres Maß an Entschiedenheit. Es genügt nicht mehr, sein Energieniveau anzuheben, um den Alltag besser „auszuhalten“,  sondern es braucht den Herzenswunsch, sich SELBST zu erkennen und zu verwirklichen, sich seiner SELBST bewusst zu werden und sein Leben „selbsthaft“ zu gestalten.

Dass bei allen Seminaren als Ausgangspunkt dient, was JETZT da ist, ist dabei selbstverständlich. Entwicklung lässt sich nicht erzwingen, sie ist ein natürliches Outcome der eigenen inneren Ausrichtung.
Lasst mich hier noch einige Hilfen auf dem Weg nennen, die mir in der letzten Zeit durch den Sinn gegangen sind:

Die bessere Art Fragen zu stellen:
Wir stellen die Frage „warum“ oft im Zusammenhang wissen zu wollen, warum es uns schlecht geht, warum etwas nicht gelingt, warum wir noch immer nicht….

Die bessere Art das „warum“ zu verwenden, ist die folgende:
Stelle Dir die Frage: „Warum ist es so gut, wenn mein Leben gelingt“?
„Warum dient es den anderen, wenn ich glücklich bin“?
„Warum ist es für das Ganze so hilfreich, wenn meine Wünsche sich erfüllen“?
„Warum dient meine Selbsterkenntnis der Welt“? Etc…

Je selbst-bewusster wir werden, um so weniger brauchen wir den alten Kausalitäten auf den Grund zu gehen. Es genügt eine klare INTENTION zu FORMulieren und ins Feld abzugeben, sich zurückzulehnen und die innere Gewissheit zu nähren, dass in Form kommen muss, was wir im Inneren als unsere Wirklichkeit anerkennen.
Ein übliches Missverständnis:
Wir können stundenlang darüber reden, was alles nicht passt, nicht gelingt.
Doch wir DENKEN, dass es unglaublich schwer ist, über das zu reden, was uns gut tut, was wir erfahren wollen.

Das stimmt natürlich nicht.
Einen nützlichen Gedanken zu formulieren ist ungefähr so schwer, wie eine Eissorte am Eisstand auszuwählen. Es liegt auf der Hand, dass wir – wenn wir glücklich denken – ja bereits dieses Glück in uns subtil (oder auch deutlich) wahrnehmen. Wenn wir also glauben, dass es „leichter“ ist sorgenvoll zu denken, dann hat das nur damit zu tun, dass wir es mehr gewöhnt sind.

Desgleichen erscheint es uns manchmal unmöglich auf Wut, Trauer – auf heftige Emotionen aller Art zu verzichten. Wir tun dann so, als würde uns jemand etwas wegnehmen.
„Nicht mal mehr ärgern soll ich mich“, über dies und das und jene und jenen. Bei genauerer Betrachtung ist dieser Verzicht durchaus gesundheitsfördernd, denn 😤Wut, Hass etc.. wirken sich negativ in uns aus.

Ich erinnere an einen Ausspruch von Michael Beckwith, der da sagte: Rache ist Gift schlucken und hoffen, dass es für den Feind wirkt.

Dass es einige Übung braucht, um Emotionen freizugeben, sei dahingestellt, aber dafür ist die Arbeit ja da.

Muster unterbrechen:
Wenn eine bestimmte Reaktion immer wieder (ungebeten) auftritt, wenn Gedanken uns bestürmen und wir mitten drin sind im „Alten“, dann hilft: die STOPPTAFEL.
Wo immer Du bist, was immer Du gerade tust: unterbrich es, steh auf, mach zwei drei bewusste Atemzüge: sag Dir stopp ! und wiederhole diese Unterbrechung, sooft die alte Reaktion auftaucht. Das mag für Deine Umgebung etwas seltsam anmuten (jemand der in der Straßenbahn aufsteht und stop sagt :-), es ist aber eine große Hilfe.

Die größte Hilfe dabei ist der bewusste Atem: in dem Moment, wo Du Dich entscheidest innezuhalten und einfach zwei- dreimal bewusst zu atmen, wirst Du bemerken, dass sich der innere Zustand verändert.

All das tust Du für DICH.

Mach ein Experiment: Schau mal, wieoft Du ein Muster unterbrechen musst, damit es nicht mehr auftritt. Wir können dann gemeinsam eine Statistik erstellen 😂

Teilen:
Wenn Dir etwas bewusst geworden ist, wenn Du „weißt“ wie es geht, behalte es nicht für Dich, bring es jemand anderem bei.

Erinnere Dich: die stärkste Heilungskraft ist: den anderen heil zu sehen. Mach reichlich Gebrauch davon, bedenke, dass dieser andere auch „du“ bist. Stelle Deine Person also auch immer wieder in den Reigen jener, die Du mit Deinem Licht bestrahlst.

Strahle so viel und sooft wie möglich.
Glaub nicht an „lost cases“. Du kannst nicht für den anderen denken, schlafen, träumen, essen – aber Du kannst alle in Deinem Umfeld glücklich sehen – das ist Dein Geburtsrecht.
Und ein Letztes: hab VERTRAUEN in jene Kraft, die nicht wertet, nicht urteilt, nicht für gut oder böse erklärt, die keine Gut- oder Schlechtpunkt verteilt – die Dich so bedingungslos liebt, wie „Mensch“ sich das kaum vorstellen kann.

 

Alles Liebe und Gute

Greta