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Erleuchtung ist ein Anfang 05.12.1017

Veröffentlicht am 5 Dezember 2017von: Greta Adolf-Wiesner
in Aktuell

Erleuchtung ist für die meisten Menschen – zumindest jene, die ihre Geschichte veröffentlicht haben – eine sehr persönliche Erfahrung. Von Ramana Maharshi bis Stephen Jourdain, von Mooji bis Anita Moorjani, von Tony Parsons bis Thomas Mellen Benedict, alle beschreiben ihr Aufwachen in einer sehr persönlichen Weise. Erleuchtung setzt uns frei, löst uns vom EGO-Mind  (also von Anhaftungen und Konditonierungen an unserere Biographie), lässt uns erkennen, dass wir nicht unsere Geschichte, nicht unsere Erfahrungen, nicht unser Tun und Handeln sind, sondern FREIHEIT, NAMENLOSIGKEIT, GRENZENLOSIGKEIT, „The Field of infinite Possibilities“.

Was unser MENSCHSEIN betrifft, so geht es dann erst richtig los.
Jetzt erst können wir bewusst an der Evolution der Menscheit partizipieren und eine GANZE Welt des Friedens, der Harmonie, der Freude, etc. sehen, anerkennen und auch hervorbringen.

Die Spaltungen und Polarisierungen, die wir derzeit erleben, stellen eine enorme Belastung für die Erde da. Wir drohen auseinander zu brechen  und uns in arm-reich, gut-böse, richtig-falsch zu spalten. Diese Spaltungen existieren in uns, doch wir neigen dazu sie nach Außen zu projizieren und dann weiß die rechte Hand nicht mehr was die linke tut. Das Tätersein, das immer auch im Sinne der Polarität das Opfersein in sich trägt, weiß nichts um sein Opfer und das Opfersein, dass das Tätersein in sich trägt, weiß nichts um seine Tat… Diese Energien sind keineswegs persönlich, sie sind kollektiver Natur und je weniger wir ihrer BEWUSST sind, um so mehr können sie ihre Wirkung entfalten. Alle Gegensatzpaare bedürfen einer ganzheitlichen Sicht und einer inneren Versöhnung. Nicht mehr zu reagieren und zu werten ist die lange Schulung, die uns dazu führt über die polaren Gefilde hinausgehend zu denken und zu fühlen. Gedanke ist dann nicht mehr Schicksal, sondern WERKZEUG. Das Wissen um Einheit und Verbundenheit  hilft uns zu erkennen, dass es eben ums GANZE geht und damit auch um jedes Individuum, das auf diesem Planeten weilt, um alle Wesen. Die große Verwirrung besteht darin, dass wir immer versuchen das Eine GEGEN das andere zu setzen und damit stets in Zweifel und Angst verharren. Materie gegen Geist, Spiritualität gegen Wissenschaft, etc.. Wenn wir würdigen, dass es IMMER DAS EINE GANZE BEWUSSTSEIN ist, dass sich in allen Formen ausdrückt, dann bekommt alles seinen Platz in der Welt und kann ZUSAMMENwirken . Eben dann entsteht Erkenntnis, die aus dem Bewusstsein geboren wird und nicht aus einem wertenden Verstand, der nie das Ganze sieht.

Nicht Materie gegen Geist, sondern vom Geist hervorgebrachte Materie – Schöpfung, Evolution also, Weiterentwicklung, jeden Atemzug. Was dient nennen wir wunderbar, was nicht dient lassen wir ohne Wertung los.

Wenn Gedanke ist, was sich materialisiert, dann hat jeder Gedanke „recht“ – es ist aber nicht jeder Gedanke richtig im Sinne des Ganzen – oder: nicht jeder Gedanke dient. Krieg, Armut… sind nicht gottgegeben, sie sind einer Gedankenarbeit entsprungen. Wir können das jederzeit ändern, indem wir den Mut dazu aufbringen bewusst zu denken und  schonungslos in uns aufdecken, was noch im Verborgenen sein Unwesen treibt; und uns ohne Umwege über Schuld und Scham dem zuzuwenden, was unser menschliches Geburtsrecht ist: einem Leben in Schönheit, Frieden……….
GLÜCK können wir diesen Zustand nennen.

Den Vorwurf, dass das utopisch ist, entkräften wir mit einem Lächeln. „An ihren Früchten werdet Ihr sie erkennen.“

Das Individuum, also das ganz persönlich SO und HIERSEIN in der Person, ist dabei unverzichtbar.  („The Who of the What“ nennt Michael Beckwith das)  Denn es ist immer dieser einzelne Mensch, der den Unterschied macht. Wenn wir das nicht berücksichtigen, dann werden die Algorithmen übernehmen und eine Welt wird sich zeigen, die entkernt des MENSCHLICHEN freien Willens seelenlos über uns bestimmt (auch das ist Evolution :-))

Liebe, Zuwendung, Wahrhaftigkeit, Bereitwilligkeit, Selbstbestimmtheit, das „eigene“ Werk, kreative Unangepasstheit, Zärtlichkeit, Caring, mal über den eigenen Schatten springen und Selbstgerechtigkeit aufgeben ohne sich gleichzeitig ausnützen zu lassen usvm., sind Eigenschaften, die uns dabei helfen werden.

Spirit im O-TON:

Hingabe an das Ganze, liebe Freunde, bedeutet nicht ein abstraktes Entsagen, es bedeutet alles hinzugeben, was im Sinne der menschlichen Evolution nicht mehr gebraucht wird und wenn wir das in einem Wort zusammenfassen, dann nennen wir das ANGST. Wo immer also die Schatten der Angst auftauchen, wo Ihr dazu neigt Euch zu verurteilen, Euch SELBST zu kritisieren, Euch zu entwürdigen, um Euer Überleben zu kämpfen, dort liebe Freunde, taucht ein in die Stille und gebt alles hin, was Euch beschwert. Weder braucht Ihr Erlaubnis noch Rechtfertigung, erkennt es und gebt es hin….Die Erneuerung geschieht aus EUCH SELBST heraus.

Love Spirit

und einen schönen Tag uns allen wünscht Greta