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Geben und Nehmen 17.12.2017

Veröffentlicht am 17 Dezember 2017von: Greta Adolf-Wiesner
in Aktuell

Spirit „sagt“ immer wieder: Nimm den höchsten Gewinn für Dich SELBST.
Sei SELBSTsüchtig (ein grauenhaftes deutsches Wort), will dass es Dir gut geht. (Spirit weist in dem Zusammenhang darauf hin, dass glückliche Menschen eine Wohltat für die Welt sind)

In den Aussagen anderer Lehrer hören wir genau das Gegenteil: sei altruistisch, geh über Dich hinaus und sorge für andere. Viele Menschen werden glücklicher, wenn sie anderen dienen.

Diese Aussagen stehen scheinbar gegeneinander, doch in Wirklichkeit sind sie einfach zwei Zugangsweisen zur selben Erkenntnis: GEBEN und NEHMEN ist eins.

Oft tun Menschen etwas für andere Menschen und fühlen sich dabei keineswegs wohl, es ist mehr ein BEMÜHEN, ein Müssen, ein Verzicht. Statt sich die Freude zu erlauben zu geben, was sie gerne und reinen Willens geben, machen sie sich zu Opfern.

Desgleichen gibt es Menschen, die es als Armut und Schwäche fühlen, etwas zu empfangen und sie verschließen sich dem gemäß der Präsenz des Lichtes.

Wenn uns gegeben wird aus Zwang und Müssen, dann fühlen wir uns nicht wohl. Wir fühlen uns dann nicht gesehen und degradiert. Wenn uns jedoch gegeben wird in einer Haltung der Freude, dann weckt es die Freude in uns.

Wenn wir voll Begeisterung geben dürfen und unsere Gabe genommen wird, dann fühlen wir uns gut.

Wenn wir verstanden haben, dass Geben und Nehmen eins ist, dann wird das Leben bedeutend einfacher. Ob ich dann gerade in der Position des Gebenden oder des Nehmenden bin, ist gleichwertig und dient immer dem Ganzen. Die Wertung: Geben ist besser denn Nehmen entlarvt sich als nicht hilfreich. Geben und Nehmen sind MIT-EINANDER, und ungetrennt. sie bedingen einander und schaffen eine Ganzheit, die „über den Verstand geht“. Es ist ein schönes Spiel der Kräfte und schafft ein frohes Herz. Es tut immer gut aus dem Herzen zu leben und das Herz bedient sich der Sprache (des formulierten Gedankens), um sich auszudrücken, auch hier gehört beides zusammen – Herz und Hirn: eine Sprache der Liebe, die wir sprechen lernen.

Eine mögliche Frage an Dich: Wie lebst Du Dein Geben und Nehmen?

Oder lass mich die Frage anders formulieren: Wofür bist Du dankbar? In der Dankbarkeit wird besonders deutlich, dass Geben und Nehmen eines sind.

Ein Bild von Spirit für uns: Ein blühender Garten. Die Blumen beschenken uns mit ihrer schönen Form, ihrer Buntheit und ihrer Fülle. Es macht keine „Mühe“ sie zu gießen.

Einen schönen Tag uns allen wünscht Greta

PS: Bücherempfehlungen:

Dr. Joe Dispenza: „“Werde übernatürlich“ (Koha Verlag)

Lynne McTaggart: „The Power of Eight“

Sadhguru: „Die Weisheit eines Yogi“ (O.W.Barth Verlag)

All diesen Büchern ist eines gemeinsam: er große Wille Menschen zu helfen ein besseres Leben zu leben und zu verstehen, was uns dazu befähigt.